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Wald und Holz

 

Wissenswertes

Wald als Friedhof

Seit 2001 gibt es in Deutschland die Möglichkeit, Verstorbene in eigens ausgewiesenen Wäldern zu bestatten. Der Reinardswald zwischen Göttingen und Kassel war hierzulande der erste seiner Art und zählt mit 116 Hektar zu den größten Bestattungswäldern

Die beiden größten Betreiber in Deutschland sind die FriedWald GmbH und Ruhewald GmbH, die zusammen allein 124 Bestattungswälder führen. Üblicherweise sorgen an einem Standort drei beteiligte Partner für die Entstehung und den Betrieb eines Bestattungswaldes: die Kommune, die häufig als Waldbesitzer auftritt, das zuständige Forstamt und das Betreiber-Unternehmen.

Die Bestattungswälder erhalten durch eine Widmung den Status eines Friedhofs und stehen in öffentlich-rechtlicher Trägerschaft. Diese Dienstbarkeit wird im Grundbuch eingetragen, was den Wald als Bestattungsort sichert.

Dennnoch kann auch in Bestattungswäldern weiterhin eingeschränkt Holz genutzt werden und auch die Erholungs- und Schutzfunktion bleiben aufrecht erhalten.

Viele Kommunen bieten darüber hinaus auch Baumbestattungen auf Friedhöfen an, was aber statistisch nicht erfasst ist.  

Seit dem 13. November hat mit dem Fried-Wald Goch-Tannenbusch auch Kleve nahe der niederländischen Grenze einen Bestattungswald.
Seit dem 13. November hat mit dem Fried-Wald Goch-Tannenbusch auch Kleve nahe der niederländischen Grenze einen Bestattungswald.
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