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Wald und Holz

 

Projekte - Details

Entwicklung und Herstellung einer Versuchsanlage zur Produktion preiswerter, wasser- und abriebfester Biopellets aus Holz und anderer Biomasse

Anschrift
Eco Tec Biopelletheizungen Pfeiffer
88348 Lampertsweiler
Vogelsangweg 9
Kontakt
Elmar Pfeiffer
Tel: +49 751 793838
E-Mail: ecotec128@aol.com
FKZ
22007899
Anfang
01.04.2001
Ende
31.03.2002
Aufgabenbeschreibung
Ziel des geplanten o. g. Projekts ist die Erstellung eines Maschinenprototyps zur Herstellung wasser- und abriebfester Biomassepellets unter Nutzung der Bindemitteleigenschaften des jeweiligen pflanzlichen Rohstoffs. Neuerung gegenüber bisher aus dem Markt erhältlichen Pelletiereinrichtungen ist die Beheizung des zu pelletierenden Biomassestrang bei gleichzeitiger Verhinderung des Zerfaserung des Strangs durch gezielte Ableitung des aus der Biomasse verdampfenden Wassers. Entsprechend dem Vorhabenziel gestaltet sich der Arbeitsplan des o. g beantragten Projekts: Arbeitsziel 1: Auslegung und Planung der Prototypanlage, Arbeitsziel 2: Bau der Prototypanlage, Arbeitsziel 3: Versuchsherstellung von Pellets mit der Prototypanlage, Arbeitsziel 4: Prüfung der Charakteristika der hergestellten Pellets. Als Rohstoffe sollen im wesentlichen Holz und halmgutartige biogene Rohstoffe wie Stroh zum Einsatz kommen. Zusatzstoffe sollen insoweit erprobt werden, wie die in Übereinstimmung mit den geltenden rechtlichen Regelungen zulässig ist. Die Arbeiten sollen in Zusammenarbeit mit Herr Dr. Wolgang Ständer, Universaltechnik GmbH, München, und der Firma Faller Maschinen, Ergoldsbach, durchgeführt werden.
Ergebnisdarstellung
Im Rahmen des Vorhabens wurde ein Prototyp der Pelletiermaschine gemäß Antrag nach dem neuartigen Verfahren ausgelegt und gebaut. Die Ergebnisse der durchgeführten Arbeitspakete zeigen, dass die Erreichung der festgelegten Projektziele mit erheblichen Schwierigkeiten verbunden ist. Es wurden unterschiedliche Varianten der Konstruktion der Pelletiermaschine ausprobiert. Zur Erwärmung der Biomasse und Aufschluss des Lignins mit Wasserdampf wurde ein Prüfstand mit Stopfschnecke, Dampferzeuger und Dampfeinspeisebehälter aufgebaut. Die Ergebnisse zeigen, dass die Abdichtung des Extruders auch mit einer zweiten Stopfschnecke problematisch ist. Der zugeführte Wasserdampf kann nach der Kondensation als Wasser nicht entweichen, das Ergebnis ist, dass nach einem 10-minütigem-Betrieb die Anlage mechanisch zerstört wurde. Trotzdem wird im Ergebnis dargestellt, dass auf diesem Prinzip eine Herstellung von Pellets mit erweichtem Lignin möglich ist. Das Arbeitsziel 3: "Versuchsherstellung von Pellets mit der Prototypanlage" wurde damit nur bedingt erreicht. Das Arbeitspaket 4: "Prüfung der Charakteristika der hergestellten Pellets" konnte nicht erarbeitet werden. Eine praktische Anwendung des Verfahrens zur Pelletherstellung ist nach dem Ergebnis nicht zu erwarten.

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Der Waldbeauftragte des BMEL Cajus Caesar; Bild: Thomas Imo/ photothek.net
Bundeslandwirtschaftsministerin Julia Klöckner mit dem Waldbeauftragten des BMEL, Cajus Julius Caesar.
Bild: Thomas Imo/photothek.net
 
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