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Projekte - Details

Verbundvorhaben: Züchterische Bearbeitung und Bereitstellung spätreifender Miscanthus-Formen unter besonderer Berücksichtigung ihrer stofflichen Eigenschaften und Anbauwürdigkeit: Teilvorhaben 1: Züchterische Bearbeitung sowie Vermehrung aus Samen

Anschrift
Tinplant Biotechnik und Pflanzenvermehrung GmbH
39164 Wanzleben-Börde OT Klein Wanzleben
Magdeburger Landstr. 33
Kontakt
Dr. habil. Martin Deuter
Tel: +49 39209 6969-23
E-Mail:
FKZ
22010398
Anfang
01.07.1999
Ende
30.06.2003
Aufgabenbeschreibung
Im Verbundvorhaben soll Miscanthus hinsichtlich Adaptionsverhalten an euro-päische Anbaubedingungen, Überwinterungsfähigkeit, Kosten bei der Bestan-desetablierung und der genetischen Variabilität der vorhandenen Klone züch-terisch verbessert werden.Zielstellung ist die Selektion auf gute Sameneigenschaften - Anzahl Samen je Pflanze, Keimfähigkeit und Tausendkorngewicht. Bonituren während aller Vegetationsperioden sollen Hinweise über die morphologische Struktur der "Biomassepflanze" Miscanthus geben. An den durch Kreuzung entstandenen neuen Klonen wird geprüft, in welchem Umfang die Kosten für die Gewinnung von Pflanzmaterial durch Anzucht aus Samen gesenkt werden können. Die Klon- und Nachkommenschaftsprüfungen erlauben Aussagen über die Leistungs- und Werteigenschaften der erzeugten Pflanzen.
Ergebnisdarstellung
Der Genfonds bei Miscanthus wurde erweitert und umfasst jetzt sehr wertvolles Basismaterial von mehr als 900 Genotypen. Er wird in den nächsten Jahren von der Fa. Tinplant weiterbearbeitet. Es wurde gezeigt, dass die Gewinnung von Jungpflanzen aus Samen, welche durch gezielte Kreuzungen erhalten werden, eine erfolgversprechende Methode zur kostengünstigen Etablierung von Miscanthus-Beständen darstellt. Diese Methode wird an Bedeutung gewinnen, sobald entsprechende hochertragreiche, winterharte Nachkommen aus den, im Projekt erstellten Kreuzungen selektiert sind und auf dem angeboten werden können. Derzeit stehen Jungpflanzen verschiedener Genotypen aus früheren Züchtungsprogrammen am Markt für die Biomasseproduktion zur Verfügung. Das im Rahmen des Verbundvorhabens geschaffene breite Ausgangsmaterial kann für die verschiedensten möglichen Anwendungsgebiete als ausgezeichnete Grundlage dienen. Es kommt darauf an, mit den Nutzern, Hybriden für verschiedene Anbaugebiete und unterschiedliche Verwendungszwecke (z.B. Baustoffeignung, Siliziumgehalt, energetische Nutzung) zu gewinnen. Die Zusammenarbeit von LWG Veitshöchheim und Tinplant wird weitergeführt. Bis 2006 erfolgt die Prüfung der Miscanthus-Hybriden (Kreuzungen zwischen M. sinensis und M. sacchariflorus -Kurztag) sowie die Bonitur und Ertragsfeststellung, der in der Projektlaufzeit in Veitshöchheim (LWG) gepflanzten Kreuzungsnachkommen.

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Der Waldbeauftragte des BMEL Cajus Caesar; Bild: Thomas Imo/ photothek.net
Bundeslandwirtschaftsministerin Julia Klöckner mit dem Waldbeauftragten des BMEL, Cajus Julius Caesar.
Bild: Thomas Imo/photothek.net
 
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