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Projekte - Details

Wirtschaftlichkeit des Einsatzes von nachwachsenden Rohstoffen als Cosubstrate zur Erzeugung von Biogas

Anschrift
Bayerische Landesanstalt für Landwirtschaft (LfL) - Landtechnik und Energie
80797 München
Infanteriestr. 1
Kontakt
Ulrich Keymer
Tel: +49 89 1213-01
E-Mail: ulrich.keymer@lba.bayern.de
FKZ
22014600
Anfang
01.10.2000
Ende
30.04.2001
Aufgabenbeschreibung
Das Ziel der Studie ist die ökonomische Bewertung des Einsatzes von speziell angebauten nachwachsenden Rohstoffe als Energieträger in landwirtschaftlichen Biogasanlagen. Die notwendigen Daten und Analysen sollen im Rahmen einer Litera-turstudie erarbeitet werden. Die Studie soll eine Basis dafür liefern, wie die Wirtschaftlichkeit verschiedener Cosubstrate in Biogasanlagen einzustufen ist.
Ergebnisdarstellung
Im Rahmen der vorliegenden Studie wurden umfangreiche Modellkalkulationen zur Wirtschaftlichkeit verschiedener Anlagengrößen mit unterschiedlichem Substrat- bzw. Cosubstratinput untersucht. Zunächst wurden Anlagen mit einer Größe von 100 und 2000 GVE beim Betrieb mit unterschiedlichen Wirtschaftdüngern, mit und ohne Zumischung von Maissilage (bis zu 50 %) durchgeführt. Die Untersuchung hat zu folgenden Ergebnissen beim Einsatz von Cosubstraten (Maissilage) in Biogasanlagen geführt: - Die ausschließliche Vergärung von Wirtschaftsdüngern in Biogasanlagen mit geringer Größe (z. B. 100 GV) ist als nicht rentabel anzusehen, positive Ergebnisse sind erst nach der Sicherstellung einer Förderung der Anlage erzielbar, wichtige Voraussetzung dabei sind niedrige Investitionskosten; - Die Mitvergärung von nachwachsenden Rohstoffen (z. B. Maissilage) bringt nur bedingt den gewünschten Effekt der Steigerung des Unternehmergewinns - dieser ist erst dann feststellbar, wenn die Anlagen nicht nur strom-, sondern auch wärmegeführt werden; - Maissilage als Cosubstrat wirkt sich bei kleineren Anlagen positiv auf die Wirtschaftlichkeit nur bis zu 25 Gew.-% Zuschlagmengen aus, bei großen Anlagen (2000 GV) wird bei 10 Gew.-% Zuschlagmenge die obere Grenze der Wirtschaftlichkeit des osubstrate-Einsatzes erreicht. Bei der Untersuchung des Einsatzes von nachwachsenden Rohstoffen als Substrate in Biogasanlagen wurden Silomais, Mähdruschfrüchte und Futterpflanzen untersucht. Die Modellberechnungen unter Verwendung verschiedener nachwachsender Rohstoffe (NR) ausschließlich als Gärsubstrate haben gezeigt, dass der Anbau von NR zur Vergärung in Biogasanlagen nur bedingt dazu geeignet ist die Anlageneffizienz und damit das Betriebsergebnis zu steigern.

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Der Waldbeauftragte des BMEL Cajus Caesar; Bild: Thomas Imo/ photothek.net
Bundeslandwirtschaftsministerin Julia Klöckner mit dem Waldbeauftragten des BMEL, Cajus Julius Caesar.
Bild: Thomas Imo/photothek.net
 
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