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Projekte - Details

Forschungsverbund: SynRg - Systembiotechnologie nachwachsender Rohstoffgewinnung; Teilvorhaben 4: Entwicklung und Bereitstellung geeigneter mechanischer Verfahren für die Aufreinigung und Trennung

Anschrift
GEA Westfalia Separator Group GmbH
59302 Oelde
Werner-Habig-Str. 1
Kontakt
Dr. Steffen Hruschka
Tel: +49 2522 77-2220
E-Mail: steffen.hruschka@geagroup.com
FKZ
22022808
Anfang
01.07.2009
Ende
30.06.2014
Aufgabenbeschreibung
SynRg beabsichtigt einen interdisziplinären Ansatz zur Optimierung von Wertstoffsynthese, Syntheseort und Weiterverarbeitung für die Nutzung von Pflanzenrohstoffen in Chemie und Energieerzeugung zu starten. Die gesamte Wertschöpfungskette für die Umstellung von petrochemischer auf pflanzliche Grundstoffe soll am Beispiel der Polymere unter dem Aspekt der nachhaltigen Produktion von Wertstoffen aus NaWaRo unter Berücksichtigung der Stoffstromverteilung in Pflanzen in interdisziplinärer Zusammenarbeit untersucht und modifiziert werden, um so neue und innovative Methoden und Verfahren zur Wertstoffgewinnung zu ermitteln. Im Teilvorhaben der WS erfolgt die Entwicklung und Bereitstellung geeigneter mechanischer Verfahren (Dekanter, Separatoren, UF oder Mikrofilteranlagen) für Aufreinigung, Trennung oder Isolation der Öle, Fettsäuren und Polyphenole. Nach Adaptation an die Separationsprozesse der Partner erfolgt das Scaling-up der mechanischen Trennprozesse vom Labor über Technikum bis hin zum PIlotmaßstab. Die GEA Westfalia Separator Process GmbH verfügt über verschiedene Maschinengrößen, die je nach Bedarf unserer Projektpartner im Labor,- im Technikums-, sowie im Pilotmaßstab zum Einsatz kommen können. Verarbeitung von nachwachsenden Rohstoffen mit effizienter Verfahrenstechnik lässt erwarten, dass eine hohe Flexibilität und Variabilität in der Prozesstechnik zur Verfügung gestellt werden muss. Nur so wird es möglich sein, aus nicht zuletzt jahreszeitlichen Produktschwankungen ein definiertes Endprodukt zu erzielen. Die Westfalia Separator sieht die Erfolgsaussichten für das Projekt und die spätere wirtschaftliche Verwertung als sehr gut an. Die Nachfrage nach flexiblen, modular aufgebauten Verfahrenstechniken wird nicht nur im Bereich der nachwachsenden Rohstoffe, sondern auch in anderen Märkten wertvoll sein. Westfalia Separator sieht darüberhinaus weitere Marktchancen für von ihr zu liefernde Verfahrenstechnik in der Veredlung der primären Extrakte durch die chemisc
Ergebnisdarstellung
Im Teilvorhaben 4 wurden zur Aufreinigung, Trennung oder Isolation von Pflanzenölen, Fettsäuren, Polyphenolen und weiteren Lipiden aus Rapssaat, Rapspresskuchen, Rapsextraktionsschrot oder Weintraubentrestern geeignete physikalische Verfahren wie bspw. Dekantieren, Mikrofiltration oder Extraktion und insbesondere enzymatische Verfahren untersucht. Neben den gängigen Verfahren zum Entschleimen, wie dem Säure- oder Special Degumming, wurden für die High Oleic (HO) und High Eruca (HE) Öle enzymatische und katalysatorische Verfahren erfolgreich angewendet; auch in Verbindung mit der Neutralisation. Die so raffinierten Öle hatten die geforderte Qualität für die Hydrolyse zur Gewinnung der Fettsäuren. Die Untersuchengen belegen, dass es für die Gewinnung einzelner Stoffe bzw. Stoffgruppen sehr wichtig ist, die Ölgewinnung und die Polyphenolgewinnung nicht getrennt voneinander zu betrachten. Die Ölgewinnungsverfahren beeinflussen nicht nur den Gehalt an Ölbegleitstoffen im Öl und somit den Raffinationsaufwand, sondern auch die Zusammensetzung der verbliebenden Stoffe in dem so erzeugten Presskuchen oder im Schrot. In Weiterführung der Labortests mit Weintrestern in der ersten Projektphase wurde ein von GEA Westfalia Separator entwickeltes Verfahren zur Fraktionierung von (Raps-) Presskuchen angewandt, um daraus ein sinapin- bzw. sinapinsäurehaltiges Fluid zu gewinnen, welches dann als Zwischenprodukt zur Phenolproduktgewinnung dient. Das im Projekt gemeinsam mit den Partnern entwickelte Extraktionsverfahren zur Gewinnung von sinapin- bzw. sinapinsäurehaltigem Fluid ist erfolgreich überprüft worden.

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Der Waldbeauftragte des BMEL Cajus Caesar; Bild: Thomas Imo/ photothek.net
Bundeslandwirtschaftsministerin Julia Klöckner mit dem Waldbeauftragten des BMEL, Cajus Julius Caesar.
Bild: Thomas Imo/photothek.net
 
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