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Kompetenz- und Informationszentrum
Wald und Holz

 

Zellstoff, Papier und "Flüssiges" Holz

 

Holz ist der wichtigste Rohstoff für die Papierproduktion. Papier wird nämlich zu 95 % aus Holz in Form von Holzstoff, Halbzellstoff oder Zellstoff hergestellt. Auch wenn die Wiederverwendung von Altpapier mit einer Quote von über 60 % mittlerweile eine große Bedeutung für die Papierherstellung hat, wird der Einsatz von frischem Waldholz nie entbehrlich sein. Die Holzfaser kann nach dem jetzigen Stand der Papiertechnologie nur bis zu sieben Mal wiederverwendet werden. In Deutschland werden 6 Millionen Kubikmeter des jährlich geernteten Waldholzes für die Zellstoff- und Papierindustrie verwendet.

Modernste Technologien ermöglichen heute neue Verwendungsmöglichkeiten für unseren ältesten Werkstoff Holz. Mittels chemisch-physikalischer Prozesse lässt sich Holz verflüssigen und anschließend in beliebiger Form zu Werkstoffen mit herausragenden physikalischen Eigenschaften verfestigen. Beispielsweise findet Holz als natürlicher „Kunststoff“ mit hoher Zug-, Druck- und Biegefestigkeit bereits testweise Verwendung im Karosseriebau, bei Büroartikeln oder bei Lebensmittelverpackungen.

Kartons bestehen überwiegend aus Recyclingpapier (Quelle: Pixabay/congerdesign)
Kartons bestehen überwiegend aus Recyclingpapier (Quelle: Pixabay/congerdesign)
 
Charta für Holz
 
 
Der Waldbeauftragte des BMEL Cajus Caesar; Bild: Thomas Imo/ photothek.net
Bundeslandwirtschaftsministerin Julia Klöckner mit dem Waldbeauftragten des BMEL, Cajus Julias Caesar.
Bild: Thomas Imo/photothek.net
 
Waldkulturerbe
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