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Kompetenz- und Informationszentrum
Wald und Holz

 

Natur- und Artenschutz im Wald

 

Wald ist zuvorderst ein wertvoller Lebensraum für landbewohnende Lebewesen, insbesondere für von zunehmenden Waldflächenverlusten bedrohte Arten. Aufgrund seiner tiefreichenden Vertikalstruktur im Übergangsbereich zwischen Atmosphäre und Geosphäre beherbergt der deutsche Wald von allen mitteleuropäischen Ökosystemen die meisten Tier-, Pflanzen- und Pilzarten - in der Summe vermutlich weit über 10.000.

Unsere Wälder sind folglich voller Leben. Doch das meiste davon ist nicht zu sehen. Denn die Artenvielfalt im Boden ist weit höher als im oberirdischen Teil des Waldes. So gibt es allein in einer Handvoll Waldboden mehr Lebewesen, teilweise mikroskopisch klein, als Menschen auf der Erde. Pilze, Algen, Bakterien, Asseln, Spinnen, Käfer, Hundert- oder Tausendfüßer, Schnecken verschiedenster, teilweise noch unbekannter Arten. In einem Gramm Waldboden wurden 100 Millionen Bakterienzellen, 60 km Pilzfäden, 30.000 Einzeller und 1000 Fadenwürmer gezählt, pro Quadratmeter Boden ca. 120 Regenwürmer.

Quelle: Pixabay/Cimabue
Hirschkäfer (Quelle: Pixabay/Cimabue)
Quelle: Pixabay/Maxmann
Baummarder (Quelle: Pixabay/Maxmann)
Quelle: Pixabay/Schwoaze
Schwarzspecht (Quelle: Pixabay/Schwoaze)
Quelle: Pixabay/adege
Pilze (Quelle: Pixabay/adege)
 
Charta für Holz
 
 
Der Waldbeauftragte des BMEL Cajus Caesar; Bild: Thomas Imo/ photothek.net
Bundeslandwirtschaftsministerin Julia Klöckner mit dem Waldbeauftragten des BMEL, Cajus Julias Caesar.
Bild: Thomas Imo/photothek.net
 
Waldkulturerbe
 
Basisdaten Nachwachsende Rohstoffe
 
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