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Kompetenz- und Informationszentrum
Wald und Holz

 

Waldklimafonds

 

Erfolgreiche Klimapolitik setzt auf die Vermeidung von klimawirksamen Emissionen, die Bindung von Kohlenstoff sowie die Anpassung an die Folgen des Klimawandels. Dabei kommt dem Wald mit seinem umweltfreundlichen, CO2-speichernden und ressourcenschonenden Rohstoff Holz eine besondere Bedeutung zu.

Ziel der Bundesregierung ist es, bis 2020 die klimaschädlichen Treibhausgase um 40 % und bis 2030 um 55 % unter das Niveau von 1990 zu senken. Bis 2050 soll eine weitere Reduktion auf mindestens 80 % erfolgen.

Aus dem Waldklimafonds geförderte Projekte zielen darauf ab, das CO2-Minderungs-, das Energie- und das Substitutionspotenzial von Wald und Holz weiter zu erschließen und zu optimieren. Außerdem werden Lösungen gefördert, die die Anpassung der deutschen Wälder an den Klimawandel unterstützen. Zudem sollen Synergien aus Klimaschutz, Anpassung der Wälder an den Klimawandel und Erhalt der biologischen Vielfalt gezielt genutzt werden.

 

Die fünf Förderschwerpunkte des Waldklimafonds verfolgen nachstehende Ziele:

  1. Erhöhung der Anpassungsfähigkeit von Wäldern an den Klimawandel unter Erhalt insbesondere ihrer Funktionen für die biologische Vielfalt und als CO2-Senke sowie zur Sicherung des CO2-Minderungspotentials von Wäldern und Holzprodukten.
  2. Sicherung und Erhöhung der CO2-Speicher- und Senkenfunktion der Wälder sowie die Vermeidung von Treibhausgasemissionen.
  3. Erhöhung des Holzproduktspeichers und die Vergrößerung des Anteils von Holzprodukten mit lang andauernder Kohlenstoffspeicherung. Ferner wird die Reduktion der Treibhausgasemissionen durch die Erhöhung der stofflichen und energetischen Substitution, durch Einsparung von energieaufwendigen Prozessen sowie durch möglichst weitgehende Schließung von Stoffkreisläufen unterstützt.
  4. Maßnahmen zur Forschung, Kontrolle und Beobachtung der Wirkungen des Klimawandels auf die Wälder und Waldökosysteme (Monitoring) sowie zur konkreten Steigerung des CO2-Minderungspotenzials von Holz und zur Anpassung der Wälder und der Forstbetriebe an den Klimawandel sollen Wissenslücken schließen und die Grundlage für Innovationen legen.
  5. Die Informations- und Kommunikationsmaßnahmen dienen dem gezielten Wissens- und Methodentransfer an Waldbesitzer, forstliche Unternehmer, andere Akteure, Entscheidungsträger und Multiplikatoren sowie der Information der Endverbraucher. Sie sind Voraussetzung, um aktuelle Erkenntnisse, Handlungsoptionen und -empfehlungen möglichst praxisorientiert und verständlich an die entsprechenden Zielgruppen heranzutragen und zur notwendigen Bewusstseinsbildung und breiten Umsetzung erforderlicher Maßnahmen beizutragen. Die Wirkung dieser Maßnahmen wird in der Summe einen entscheidenden Beitrag zum Klimaschutz durch Wald und Holz liefern
Quelle: Pixabay/ejaugsburg
Quelle: Pixabay/ejaugsburg
 

Kontakt

Fachagentur Nachwachsende Rohstoffe e. V. (FNR)

-Waldklimafonds-

 

OT Gülzow, Hofplatz 1

18276 Gülzow-Prüzen

 

Tel.: +49 3843 6930-340

Fax: +49 3843 6930-102

 

E-Mail: wkf(bei)kiwuh.fnr.de

 

www.waldklimafonds.de

 
Charta für Holz
 
 
Der Waldbeauftragte des BMEL Cajus Caesar; Bild: Thomas Imo/ photothek.net
Bundeslandwirtschaftsministerin Julia Klöckner mit dem Waldbeauftragten des BMEL, Cajus Julius Caesar.
Bild: Thomas Imo/photothek.net
 
Waldkulturerbe
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