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Projekte - Details

Verwendung gebrauchter Holzfaser- und Holzspanplatten als alternative Rohstoffe zur Herstellung quellungsarmer Holzfaserplatten durch eine neue innovative Technologie

Anschrift
Georg-August-Universität Göttingen - Fakultät für Forstwissenschaften und Waldökologie - Büsgen-Institut - Abt. Molekulare Holzbiotechnologie und Technische Mykologie
37077 Göttingen
Büsgenweg 2
Kontakt
Prof. Dr. Ursula Kües
Tel: +49 551 39-7024
E-Mail: ukuees@gwdg.de
FKZ
22005317
Anfang
30.12.2017
Ende
29.06.2020
Aufgabenbeschreibung
Ziel des Vorhabens ist es, aus gebrauchten Aminoplastharz- (UF-, MUF-Harz) gebundenen Span- und Faserplatten mit Hilfe einer innovativen Technologie quellungsarme Faserplatten herzustellen, wobei die neue Verfahrensweise integraler Bestandteil des Herstellungsprozesses von Holzfaserplatten ist. Hierzu sollen Gebrauchtplatten unter optimierten Bedingungen chemo-thermomechanisch (CTMP-Prozess) aufgeschlossen werden. Durch das CTMP-Verfahren werden erhebliche Anteile des Aminoplastharzes in den gebrauchten Span- und Faserplatten abgebaut, auch ein Teil des Lignins wird wasserlöslich. Die Abbauprodukte sollen in situ aktiv an der Entstehung der Faser-zu-Faserbindung in den neu herzustellenden Faserplatten beteiligt werden (Aktivierung des Eigenbindevermögens). Das Vorhaben stützt sich u.a. auf bisherige Arbeiten (FKZ 22038311), die gezeigt haben, dass die Eigenschaften von UF-Harz-gebundenen MDF durch geringfügige Zugabe des Bindemittels Diphenylmethandiisocyanat (PMDI) erheblich verbessert werden (Doppelbeleimungstechnologie).

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