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Projekte - Details

Verbundvorhaben (FSP-Brandschutz): Brandschutztechnische Grundlagenuntersuchung zur Fortschreibung bauaufsichtlicher Regelungen in Hinblick auf eine erweiterte Anwendung des Holzbaus; Teilvorhaben 3: Anlagentechnischer Bandschutz und Nachbrandverhalten

Anschrift
Hochschule Magdeburg-Stendal (FH) - Fachbereich Wasser, Umwelt, Bau und Sicherheit
39114 Magdeburg
Breitscheidstr. 2
Kontakt
Prof. Dr.-Ing. Björn Kampmeier
Tel: +49 391 886-4967
E-Mail: bjoern.kampmeier@hs-magdeburg.de
FKZ
22006717
Anfang
01.08.2017
Ende
31.07.2020
Aufgabenbeschreibung
Das vorliegende Forschungsvorhaben beschäftigt sich mit dem Aspekt der Brennbarkeit des Holzes und dem Brandschutz im Holzbau. Es soll gezeigt werden, dass bei geeigneter Ausführung und Dimensionierung sowie Anordnung konstruktiver und anlagentechnischer Maßnahmen eine Gleichwertigkeit von Holzbauwerken mit Bauwerken aus nichtbrennbaren Baustoffen erreicht werden kann. Ziel ist die Bereitstellung einer vollständigen, wissenschaftlich begründeten Systematik, um die Verwendbarkeit von Holzbaukonstruktionen in mehrgeschossigen Gebäuden bis zur Hochhausgrenze zu ermöglichen. Durch das Vorhaben ist nachzuweisen, dass durch die Verwendung der beschriebenen Konstruktionen brandschutztechnisch gleichwertige Lösungen im Vergleich zu den heute üblichen mineralischen Bauweisen erreicht werden. Das Vorhaben gliedert sich sowohl in theoretische und praktische Untersuchungen. Nach einer Grundlagenermittlung zum Stand der Technik werden Brandversuche und numerische Untersuchungen zu Brandszenarien und Brandverläufen in Holzkonstruktionen, zum Feuerwiderstandsverhalten von Holzbauteilen und zur Beherrschbarkeit im Brandfall durchgeführt. Ergänzt werden diese Betrachtungen durch eine Risikoanalyse unter Einbezug von abwehrenden und anlagentechnischen Brandschutzmaßnahmen. Die dazu notwendige Datengrundlage soll auf Basis bundesweiter statistischer Erhebungen von Einsatzdaten erfolgen. Sämtliche Forschungsergebnisse werden in einen Vorschlag zu einer Leitlinie für mehrgeschossige Gebäude in Holzbauweise bis zur Hochhausgrenze mit einem anwendungsorientierten Konstruktions- und Detailkatalog eingearbeitet. Eine zur Projektzeit parallel laufende Kommunikation mit der Bauaufsicht soll eine bestmögliche Chance auf Umsetzung der Ergebnisse in baurechtliche Regelungen gewährleisten.

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