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Wald und Holz

 

Projekte - Details

Verbundvorhaben: Sicherung der Nadelrohholzversorgung in Norddeutschland; Teilvorhaben 1: Holzaufkommen und verwendungsorientierte Waldbauplanung für Nadelbaumarten

Anschrift
Nordwestdeutsche Forstliche Versuchsanstalt - Abt. A-Waldwachstum
37079 Göttingen
Grätzelstr. 2
Kontakt
Prof. Dr. Hermann Spellmann
Tel: +49 551 69401-123
E-Mail: hermann.spellmann@nw-fva.de
FKZ
22009510
Anfang
01.06.2012
Ende
31.08.2014
Aufgabenbeschreibung
Bereits heute zeichnen sich Versorgungsengpässe beim Nadelholz ab, die sich in Zukunft noch weiter verschärfen werden. Ein ausreichendes Angebot an Nadelrohholz ist aber eine wichtige Grundvoraussetzung zur Verbesserung der Ertragssituation vieler Forstbetriebe, zum Fortbestand der heimischen Nadelholzindustrie sowie zum Erhalt zahlreicher Arbeitsplätze im ländlichen Raum. Das Teilprojekt entwickelt Entscheidungshilfen zur Sicherung der Produktion und Bereitstellung von Nadelrohholz für die forstliche Praxis in Norddeutschland. Dabei sollen die sich abzeichnenden Veränderungen der Produktionsgrundlagen, Risiken und Ertragsaussichten durch den Klimawandel und die Stoffeinträge ebenso berücksichtigt werden wie berechtigte naturschutzfachliche Anforderungen an eine multifunktionale Forstwirtschaft. Anhand von national, regional und betrieblich verfügbaren Statistiken, Standorts- und Bestandesdaten werden Ist-Zustände charakterisiert, die bestehenden naturschutzfachlichen Restriktionen erfasst sowie der Einfluss der derzeit gültigen Förderprogramme auf die Entwicklung der Baumartenanteile analysiert. Diese Inventurdaten bilden zudem die Eingangsgrößen für rechnergestützte Szenariosimulationen zur Prognose des Holzaufkommens für verschiedene Nutzungs- und Anbaustrategien bis zum Jahre 2042. Hierbei kommt der Überprüfung der Auswirkungen einer erweiterten standörtlichen Zuordnung der Waldentwicklungstypen mit führendem Nadelholz auf das Nadelrohholzaufkommen eine besondere Bedeutung zu. Während die Analyse der Ist-Zustände und der heutigen Bewirtschaftungskonzepte Schwächen offen legen soll, dient die Überprüfung von Handlungsoptionen in der biologischen Produktion dazu, Lösungswege zur Sicherung bzw. Verbesserung der Nadelrohholzversorgung aufzuzeigen.

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Der Waldbeauftragte des BMEL Cajus Caesar; Bild: Thomas Imo/ photothek.net
Bundeslandwirtschaftsministerin Julia Klöckner mit dem Waldbeauftragten des BMEL, Cajus Julius Caesar.
Bild: Thomas Imo/photothek.net
 
Waldkulturerbe
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