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Wald und Holz

 

Projekte - Details

Diagnose von holzbewohnenden Quarantäneschadorganismen am Beispiel des Asiatischen Laubholzbockkäfers (Anoplophora glabripennis) anhand von Fraß- und Nagerückständen

Anschrift
Julius Kühn-Institut Bundesforschungsinstitut für Kulturpflanzen (JKI) - Institut für nationale und internationale Angelegenheit der Pflanzengesundheit
38104 Braunschweig
Messeweg 11/12
Kontakt
Dr. Stephan König
Tel: +49 531 299-4332
E-Mail: stephan.koenig@julius-kuehn.de
FKZ
22010316
Anfang
01.07.2017
Ende
31.08.2019
Aufgabenbeschreibung
Der Asiatische Laubholzbockkäfer (Anoplophora glabripennis) stellt über seine Verschleppung eine der weltweit stärksten Bedrohungen der biologischen Vielfalt dar. Eine sichere Früherkennung der Art ist anhand von Symptomen (Larvengänge, Fraßspuren und Austrittslöcher) ohne das Vorhandensein von Entwicklungsstadien der Tiere nicht mit Sicherheit möglich. Das in diesem Projekt zu entwickelnde molekularbiologische Diagnoseverfahren soll eine sichere Bestimmung des Schaderregers auch ohne Vorhandensein von ALB-Entwicklungsstadien (Ei, Larve, Puppe, adulte Käfer) unter Nutzung von Bohr-, Fraß- und Nagespänen in und außerhalb von Larvengängen ermöglichen. Das geplante Vorhaben umfasst vier Arbeitspakete. Diese beinhalten die Erarbeitung eines Schaderreger-spezifischen Diagnoseverfahrens auf der Basis von Real-Time PCR TaqMan Assays bzw. parallel dazu der Loop-mediated isothermalen Amplifikation (LAMP) und deren molekularbiologischen Werkzeuge (Primer und Sonden). Die Beschaffung von Referenzmaterial, sowohl von Entwicklungsstadien als auch von Bohr-,Frass- und Nagespänen des Schaderregers und potentiell mit diesem verwechselbarer einheimischer Insekten. Die Erarbeitung und kontinuierliche Verbesserung der Probenaufarbeitungs- und DNA-Extraktions-Methode in Kooperation mit dem Projektpartner Analytik Jena Innuscreen GmbH als Unterauftragnehmer. Ziel ist es hier, physiko-chemische Verfahren zu entwickeln, die eine Separation und daraus folgende Anreicherung von Rückständen der Käferlarven von den Holzspänen ermöglicht. Abschließend werden die entwickelten Verfahren auf ihre Eignung hinsichtlich der Parameter Spezifität, Nachweisempfindlichkeit (Sensititivität), Zuverlässigkeit und Wiederholbarkeit validiert.

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Der Waldbeauftragte des BMEL Cajus Caesar; Bild: Thomas Imo/ photothek.net
Bundeslandwirtschaftsministerin Julia Klöckner mit dem Waldbeauftragten des BMEL, Cajus Julius Caesar.
Bild: Thomas Imo/photothek.net
 
Waldkulturerbe
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