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Wald und Holz

 

Projekte - Details

Verbundvorhaben (FSP-Emissionen): Gesundheitliche Bewertung von Emissionen aus Holz und Holzprodukten in Innenräumen mittels experimenteller toxikologischer Untersuchungen und humanbasierter Beobachtungen; Teilvorhaben 5: Untersuchungen zum Einfluss auf das atopische Ekzem im Tiermodell

Anschrift
Klinikum rechts der Isar der Technischen Universität München - Zentrum für Allergie und Umwelt München (TUM-ZAUM)
80802 München
Biedersteiner Str. 29
Kontakt
PD Dr. Francesca Alessandrini
Tel: +49 89-3187-2524
E-Mail: franci@helmholtz-muenchen.de
FKZ
22011215
Anfang
01.05.2016
Ende
31.10.2019
Aufgabenbeschreibung
Holz-VOCs sowie andere Bestandteile in Holzemissionen können in höherer Konzentration potentielle Auswirkungen auf die Barrierefunktion der menschlichen Haut haben. Eine besondere Suszeptibilität ist von ekzematösen Hautveränderungen anzunehmen. Ziel dieses Teilvorhabens ist die Adaptierung existierender Mausmodelle des atopischen Exzems für die Untersuchung der Effekte der Emissionen unterschiedlicher Holzarten-/Produkte sowie deren Leitsubstanzen (z. B. alpha-Pinen) auf der Haut. Zur Beantwortung dieser Fragestellungen werden komplementäre Mausmodelle adaptiert: (i) ohne Allergenspezifizität und (ii) mit Allergenspezifizität. Beide Modelle bilden ein breites Spektrum an atopische Dermatitis (AD) und entzündungsspezifischen Aspekten ab. Folgende Expositions-Untersuchungen sollen durchgeführt werden: Zunächst werden junge Tiere aus zwei unterschiedlichen Gruppen, die beide Modelle der AD aufzeigen, mit den jeweiligen Holzemissionen für 3-4 Wochen exponiert. Dabei sollen unterschiedliche Holzarten und Holzprodukte untersucht werden (z. B. Kiefer, Fichte, Buche, OSB) sowie deren Leitsubstanzen (z. B.: alpha-Pinen). Die Haut wird sowohl funktionell mittels Messungen des transepidermalen Wasserverlustes, als auch histologisch und immunologisch untersucht. Sollte hier kein biologischer Effekt nachweisbar sein, wird eine pränatale Exposition von Tieren mit Holzemissionen für 10 Wochen (Langzeitexposition) durchgeführt, und nachfolgend eine atopische Dermatitis induziert. Die Expositionshöhe in den jeweiligen Experimenten wird mittels TENAX-VOC-Messungen ermittelt. Damit können die Konzentrationen erfasst werden die zu einem atopischen Ekzem führen können; hieraus können z. B. NOAEL (No Adverse Effect Level)-Werte abgeleitet werden.

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