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Wald und Holz

 

Projekte - Details

 

Verbundvorhaben: Entwicklung eines innovativen Waldentwicklungs- und Dienstleistungskonzepts zur Optimierung einer nachhaltigen Waldbewirtschaftung; Teilvorhaben 4: Bedarfsanalyse, Evaluierung und Nachjustierung der iWald-Apps und Verbreitung der Anwendung

Anschrift
Kuratorium für Waldarbeit und Forsttechnik (KWF) e.V.
64823 Groß-Umstadt
Spremberger Str. 1
Kontakt
Prof. Dr. Ute Seeling
Tel: +49 6078 78521
E-Mail: projekte@kwf-online.de
FKZ
22012818
Anfang
01.12.2018
Ende
30.11.2021
Aufgabenbeschreibung
Im „iWald"-Projekt soll ein neues Dienstleistungskonzept für (vor allem junge) Waldbesitzer entwickelt werden, um den Herausforderungen des Klimawandels an die Waldbewirtschaftung u. der zunehmenden Urbanisierung von Waldbesitzern zu begegnen. Ein Hauptergebnis des Vorhabens stellen „iWald-Apps" (für Smartphones und Tablets) dar, mit denen Waldbesitzer realitätsnahe u. fachlich fundierte Handlungsoptionen zur nachhaltigen Bewirtschaftung ihrer Wälder erhalten, die sowohl der Verwirklichung individueller Ziele als auch der forstlichen Risikominimierung u. dem zukunftsfähigen Umbau ihrer Wälder dienen. Hierfür werden innovative „App"-Technologien u. Visualisierungswerkzeuge der Virtuellen Realität (VR) mit vorhandenen Walddaten + -modellen u. neuen Szenario- und Prognosewerkzeugen auf Grundlage der Digitalisierungs-, Vernetzungs- u. Automatisierungskonzepte von „Industrie 4.0" verknüpft. Die „iWald-Apps" werden durch die web-basierte Infrastruktur „iWald-Dienste" integriert, um ein reibungsloses Kommunikationsnetzwerk aus Waldbesitzern, forstlichen Zusammenschlü-sen und Dienstleistern zu etablieren. Um die Umsetzbarkeit der Projektergebnisse zu gewährleisten, wird zusätzlich ein geeignetes Geschäftsmodell entworfen, das eine reibungslose Ausführung der ausgewählten Maßnahmen des Waldbesitzers durch forstwirtschaftliche Zusammenschlüsse u. Dienstleister ermöglichen u. eine Transaktionskostenabwicklung unterstützen soll. In diesem Geschäftsmodell, das weitgehend auf innovativen Ansätzen der „Sharing Economy" basiert, sollen keine Nutzungsgebühren für den Waldbesitzer anfallen, sondern er erhält im Fall durchgeführter Maßnahmen Gutschriften in Höhe seiner resultierenden Deckungsbeiträge. Damit erhält der Waldbesitzer ein sehr einfaches Werkzeug zur „In-Wert-Setzung" seines Waldes entsprechend seiner individuellen Zielvorstellungen u. auch urbanen Waldbesitzern wird sehr einfach und unkompliziert die nachhaltige Entwicklung ihres Waldeigentums ermöglicht.

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Charta für Holz
 
 
Der Waldbeauftragte des BMEL Cajus Caesar; Bild: Thomas Imo/ photothek.net
Bundeslandwirtschaftsministerin Julia Klöckner mit dem Waldbeauftragten des BMEL, Cajus Julias Caesar.
Bild: Thomas Imo/photothek.net
 
Waldkulturerbe
 
Basisdaten Nachwachsende Rohstoffe
 
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