Logo

Kompetenz- und Informationszentrum
Wald und Holz

 

Projekte - Details

 

Verbundvorhaben: Hybrid-Leichtbauträger für weitgespannte Hallentragwerke; Teilvorhaben 1: Theoretische und experimentelle Betrachtungen

Anschrift
Hochschule RheinMain University of Applied Sciences Wiesbaden Rüsselsheim - Fachbereich Architektur und Bauingenieurwesen - Holzbaulabor
65197 Wiesbaden
Kurt-Schumacher-Ring 18
Kontakt
Dipl.-Ing. Oliver Bletz-Mühldorfer
Tel: +49 611 9495-1518
E-Mail: oliver.bletz-muehldorfer@hs-rm.de
FKZ
22023017
Anfang
01.08.2018
Ende
31.01.2021
Aufgabenbeschreibung
Ziel des Vorhabens ist es, die derzeitigen konstruktiven Lösungen für weitgespannte Hallentragwerke durch eine neu zu entwickelnde hybride Leichtbaulösung auf Holzbasis zu verbessern. Im Hallenbau werden derzeit oft Stahl-, Stahlbeton- und Holzfachwerkträger oder sehr materialintensive Brettschichtholzträger eingesetzt. Im Rahmen des Vorhabens wird der Ansatz verfolgt, eine völlig neuartige aufgelöste Tragstruktur aus Holz und Stahl zu entwickeln, die bestehende Nachteile bisheriger Tragstrukturen eliminiert. Hierzu soll der Hybrid-Leichtbauträger aus laubholzbasierten Ober- und Untergurten sowie auf Abstand liegenden, in die Holzgurte eingeklebten Holzstegen bestehen. Für eine einfache Logistik sollen Montagestöße entwickelt werden. Im Bereich der Kopplungsstellen einzelner Hybrid-Leichtbauträger sind daher anstelle der Holzstege Stahlblechstege geplant, über die jeweils eine biegesteife Kopplung erfolgen kann. Varianten mit parallel verlaufenden Gurten sind ebenso ausführbar wie Konstruktionen in Satteldachform. In einer weiteren Variante des Hybrid-Leichtbauträgers ist anstelle der auf Abstand liegenden Holzstege eine Diagonalenstruktur vorgesehen. Im Rahmen des Vorhabens werden neben technisch-konstruktiven Anforderungen auch Aspekte der Nachhaltigkeit und Ressourceneffizienz einbezogen. Weiterhin sollen im Zuge der Lösungsentwicklung begleitend auch die Prozesstechnik und die Prozessabläufe zur industriellen Serienfertigung konzipiert werden, wobei auch die spätere Nachnutzung bzw. Verwertung im Hinblick auf Kreislaufwirtschaft und Kaskadennutzung innerhalb der gesamten Wertschöpfungskette berücksichtigt werden soll. Das Gesamtziel des Vorhabens impliziert somit, dass die zu entwickelnde Tragstruktur Teil eines lebenszyklusbasierten Systems ist, das neben dem Produkt als solchem (Hybrid-Leichtbauträger) auch die notwendigen Prozesse für Herstellung, Montage und spätere Nachnutzung umfasst.

neue Suche

 
Charta für Holz
 
 
Der Waldbeauftragte des BMEL Cajus Caesar; Bild: Thomas Imo/ photothek.net
Bundeslandwirtschaftsministerin Julia Klöckner mit dem Waldbeauftragten des BMEL, Cajus Julias Caesar.
Bild: Thomas Imo/photothek.net
 
Waldkulturerbe
 
Basisdaten Nachwachsende Rohstoffe
 
Diese Internetseite verwendet Cookies, um die Nutzererfahrung zu verbessern und den Benutzern bestimmte Dienste und Funktionen bereitzustellen. Details
Cookies erlauben